Kommentar des Schulreferates zum SZ-Artikel

Aus der Rathaus-Umschau vom 15.07.2008:

Es kann nicht um „entweder oder” gehen

(15.7.2008) Zum Artikel „Mehr Bildung oder bessere Erziehung?” in der SZ
vom 15. Juli nimmt das Schulreferat wie folgt Stellung:

Bereits in der Überschrift des Artikels „Mehr Bildung oder bessere Erziehung?” wird eine irreführende Alternative formuliert, die im weiteren Verlauf prompt zu falschen Schlüssen führt. Es wird der Eindruck erweckt, als stünde die bestehende Zuordnung der Kindergärten zum Schulreferat im Widerspruch zur Gesetzeslage. Dies trifft nicht zu. Zwar ist, wie Prof. Reinhard Wiesner auf der Veranstaltung „Der Bildungsauftragim Kinder- und Jugendhilfegesetz” am 26. Juni ausführte, Bildung konstitutiver Teil des Förderauftrags der Kinder- und Jugendhilfe, die Zuordnung der Kindertageseinrichtungen ist aber alleine der Organisationshoheit der Kommune unterworfen. Es steht der Landeshauptstadt also frei, ihre Krippen dem Schulreferat zuzuordnen, so auch die Meinung von Prof. Wiesner.In dem Artikel wird auf dem Papier etwas auseinander dividiert, was in der Praxis untrennbar miteinander verbunden ist, nämlich die ganzheitliche Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Der Erfüllung dieses Auftrags, der übrigens auch im Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz sowie im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan festgeschrieben ist, dient die tägliche pädagogische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen des Schulreferats.

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