Wir über uns


WER WIR SIND

Der Sozialpolitische Diskurs ist ein offenes Kooperationsforum und wird initiiert durch VertreterInnen von freien Trägern, Wohlfahrtsverbänden und Initiativen sowie der Münchner Hochschulen:



SELBSTVERSTÄNDNIS


Bei unserer Gründung im Jahr 2002 haben wir die Absicht verfolgt, einen transparenten und partizipativen Umgang mit den damaligen Sparmaßnahmen und der (Neu-)Orientierung sozialpolitischer Ziele in München zu erreichen.

Auch heute verstehen wir die Sozialpolitik als ein Feld, das von zahlreichen Akteuren gestaltet und getragen wird: Politik, Freie und öffentliche Träger, Verbände, Hochschulen sowie Initiativen verantworten gemeinsam die kommunale Daseinsvorsorge und den soziale Zusammenhalt in der Stadt. In den Prozessen der politischen Meinungs- und Konsensbildung richten wir unseren Fokus immer wieder neu auf die Frage, welche Stimmen nicht ausreichend gehört werden bzw. welche Gruppen nicht repräsentiert sind.

Unsere Sicht auf Sozialpolitik orientiert sich am Paradigma 'von kommunaler Sozialpolitik zu sozialer Kommunalpolitik': Wir stehen dafür ein, dass die soziale Dimension – d.h. die Art und Weise des Zusammenlebens in der Stadtgesellschaft – in allen politischen Feldern und Entscheidungen zu beachten ist und die unterschiedlichen Lebensbezüge wie Arbeit, Wohnen oder Bildung im politischen Agieren spartenübergreifend zu berücksichtigen sind.

Wir verstehen uns als ein Forum, in dem unterschiedliche Sichtweisen auf das sozialpolitische Geschehen in München zusammen geführt und miteinander abgeglichen werden; ausgehend von einer solchen integrierten und umfassenden Analyse erarbeiten wir in dialogischer Weise politische Positionen und bringen diese in die kommunalen Aushandlungsprozesse ein.

Im Sinne einer Öffnung des politischen Diskurses zielen wir nicht nur darauf, scheinbare Alternativlosigkeiten oder 'Sachzwänge' zu benennen und Alternativen aufzuzeigen, sondern entwickeln ebenso auch Visionen für das künftige Zusammenleben in der Stadtgesellschaft und bringen diese in das politische Geschehen ein.

Arbeitsweise
Seit seiner Gründung hat der Sozialpolitische Diskurs zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zu jeweils aktuellen Themen der Sozialpolitik initiiert und organisiert; dabei haben vielfältige Akteure ihr Wissen und ihre Positionen jenseits traditioneller Gesprächsstrukturen direkt an politisch Verantwortliche herangetragen.

Folgende Formate wurden bereits realisiert bzw. sind künftig vorgesehen:

  • Fachtagungen und Workshops
    • für ein breites Fachpublikum, bestehend aus Vertreter_innen der freien Träger, Verbände und Initiativen, der Hochschulen sowie der Politik und der Verwaltung
    • zu aktuellen Themen der kommunalen Sozialpolitik
    • unter Einsatz partizipativer Methodik

  • Kooperationen mit Hochschulen
    • Transferprojekte
    • Förderung von sozialpolitisch motivierten Abschlussarbeiten

  • Situations- und themenbezogene Kooperationen mit weiteren Akteuren wie etwa
    • Bündnis München Sozial
    • Sozialpolitisches Forum

 

Koordination
Der Sozialpolitische Diskurs München wird von einer sich regelmäßig treffenden Koordinierungsgruppe getragen, die bei der Wahrnehmung der Aufgaben des sozialpolitischen Diskurses sowohl als Beratungs- und Entscheidungsgremium fungiert, als auch die inhaltliche Planung und organisatorische Vorbereitung von Veranstaltungen übernimmt.

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