Welchen Beitrag kann Soziale Arbeit leisten, um Demokratie und Solidarität im Stadtviertel zu stärken?

Dieser Frage gehen die Mitglieder des Sozialpolitischen Kurses am Dienstag, den 26.01.2021, nach. Dazu eingeladen sind Frau Dr. Miriam Heigl und Herr Marius Köstner von der Fachstelle für Demokratie der Landeshauptstadt München. Zunächst erhalten wir einen Überblick, was zu dieser Thematik in München aktuell stattfindet bzw. in Planung ist. Danach können wir uns mit unseren Gästen mit der Frage beschäftigen, welche Rolle soziale Arbeit und damit auch der SoPoDi zukünftig dabei einnehmen kann.

https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Fachstelle-fuer-Demokratie.html

Drucken

Folgen von Corona in München

Der Sozialpolitische Diskurs organisierte Anfang November in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Arbeit und Beschäftigung sowie Armut bei Trägern, Zuschussgebern und Dachverbänden eine Umfrage zur Corona-Situation in den Diensten und Einrichtungen.

Hier die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse, die wir den Stadträt*innen der Fraktion der Grünen und der SPD sowie der 3. Bürgermeisterin vorgestellt haben.  

Am 23.11. hat ein Gespräch mit der Fraktion der Grünen, am 8.12. das Gespräch mit Verena Dietl und am 9.12.2020 das Gespräch mit der SPD-Fraktion zu den Auswertungen unserer Umfrage stattgefunden.

Alle drei Gespräche waren von großem Interesse an den Informationen und dem gemeinsamen Austausch geprägt. Alle Ansprechpartner*innen sind gerne bereit, den Austausch zeitnah (Februar ff.) fortzusetzen.

In allen Terminen haben unsere Ansprechpartner*innen geäußert, dass der Sozialbereich „höchste Priorität“ hätte. Für die Politiker*innen erfreulich und unterstützend war es, dass einige Handlungsbedarfe in der Umfrage genannt worden waren (z.B. Personalaufstockungen in der Schuldner*innenberatung, Bedeutung von Angeboten der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Übernahme der Tarifsteigerungen auch für die freien Träger), die mittlerweile von politischer Seite aus angestoßen worden waren. Bei anderen Punkten konnten wir unseren Ansprechpartner*innen hilfreiche Hintergrundinformationen vermitteln, die sie wiederum nutzen können (z.B. Bedeutung eines verlässlichen Kontakts zum Gesundheitsamt). Es gab ein paar kritische Nachfragen (z.B. zur angeblich schwierigen Erreichbarkeit der SBHn – diesen Aspekt hatten wir auch im SoPoDi diskutiert). Und es gab ein paar sehr konkrete Beispiele, bei denen Dinge offenbar eher in die falsche Richtung laufen (z.B. Kürzungen bei MBQ), die es weiterzuverfolgen gilt.

Eine dringende Bitte: Da die Gespräche zeitnah fortgesetzt werden und uns ermöglichen, Probleme im sozialen Bereich recht direkt zu platzieren, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns/ Ihr uns aktuelle Informationen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zukommen lassen könnt:

  • Was hat sich ggf. seit November verändert an Bedarfen, Anliegen, Herausforderungen?
  • Wo besteht besonderer Handlungsbedarf?

Wir danken Ihnen/Euch ganz herzlich für die Unterstützung.

Rückfragen jederzeit sehr gerne!

Sozialpolitischer Diskurs München

Drucken