Veranstaltung SOZIALPOLITISCHER DISKURS MÜNCHEN


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EINLADUNG


Stadtrat stoppt Monti –
Münchens bewährte Form der Zuschussfinanzierung muss
erhalten bleiben!


am Montag, 23. November 2009, 18.00 bis ca. 20.00 Uhr
IG-InitiativGruppe, Karlstraße 50, Nähe Hauptbahnhof
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Die EU ist sehr aktiv, wenn es darum geht, die europäischen Märkte zu regulieren. Der Wettbewerb soll dabei als wichtigstes Regularium geschützt, staatliche Einflussnahme darauf weitestgehend verhindert werden.
Doch was zu viel ist, ist zu viel: Soziale Arbeit und soziale Dienstleistungen von Organisationen und Einzelnen können ohne staatliche Subventionen nicht in dem Maße für benachteiligte Menschen erbracht werden, so dass sie zu deren Daseinsvorsorge und notwendigen Unterstützung ausreichen. Soziale Leistungen mit ihrer Non-Profit-Ausrichtung dürfen deshalb nicht den Wettbewerbs- und Marktgesetzen unterworfen werden, die für Profitunternehmen gelten.
Sowohl die Wohlfahrtsverbände und die freien Träger als auch der Münchner Stadtrat sind sich darin einig, dass es hier um einen besonderen Status geht. Wie sieht jedoch die Rechtslage aus, wie können wir in München gemeinsam dem „Monti-Bestrebungen“ begegnen und unsere bewährten Finanzierungsformen wie Festbetrags- und vertraglich festgelegte Bezuschussungen bewahren und den Wettbewerbshütern Paroli bieten?
Die Veranstaltung vom „Sozialpolitischer Diskurs München“ wird dazu Möglichkeiten aufzeigen und die Münchner Position öffentlich verdeutlichen.

Programm / Ablauf:   bitte auf "weiterlesen" klicken!

 

 

Der Ablauf:


18.00 Uhr        Begrüßung und Eröffnung: Prof. Frank Groner

                      Einführung ins Thema und Vorgeschichte:
                      Karin Majewski

18.15 Uhr        Referate zum Thema: 
                      Dr. Bernd Schulte und Markus Schön
                      vom Max-Planck-Institut für internationales und ausländisches Sozialrecht

19.30 Uhr        Nachfragen und Anmerkung, Perspektiven und Strategien
                      Moderation Prof. Frank Groner

20.00 Uhr        Ende der Veranstaltung



Der Sozialpolitische Diskurs München wurde 2002 von Vertreterinnen und Vertretern von freien Trägern, Wohlfahrtsverbänden und Initiativen sowie den beiden Münchner Fachhochschulen gegründet  und hat sich seitdem zu einem Netzwerk entwickelt, dem fast 1.000 Personen angehören. Zur Kerngruppe gehören derzeit:
A 24, Caritas München Stadt/Land Geschäftsführung, Feierwerk e.V., Katholische Jugendfürsorge, Katholische Stiftungsfachhochschule München, Kreisjugendring München-Stadt, Münchner Trichter, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Sozialdienst Katholischer Frauen, Ver.di-Bezirk München, Verein Stadtteilarbeit.

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